TrichoKugel® MAIS

Biologisch. Einfach. Gut.

Die TrichoKugel®, hergestellt aus biologisch abbaubaren Materialien auf Basis von Maisstärke, wurde im Jahr 2000 für die maschinelle Ausbringung entwickelt und hat sich seither als innovative und umweltfreundliche Ausbringungseinheit in der modernen Landwirtschaft bewährt.

Die TrichoKugel® enthält 1.000 parasitierte Eier der Schlupfwespe Trichogramma brassicae. Für einen besonders hohen Schädlingsdruck ist die TrichoKugel® optional als Double Dose mit 2.000 parasitierten Eiern erhältlich.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten durch einfache und flexible Verteilung mittels Multikopter, Helikopter, Stelzenschlepper, Agrarflieger oder Handausbringung.

Die TrichoKugel® schützt die Schlupfwespen während der Ausbringung und im Feld vor Fraßfeinden. Durch die maschinelle Fertigung wird eine präzise Dosierung der Eier und damit eine hohe Wirksamkeit gewährleistet. Die langanhaltende Wirkung von bis zu drei Wochen wird erreicht, durch die Belegung mit Nützlingen in 10 Schlupfwellen pro TrichoKugel®.  

Einsatzgebiete der TrichoKugel®: Zuckermais, Saatmais, Körnermais und Silomais. 
Weitere Einsatzmöglichkeiten auf Anfrage.

TrichoKugel® MAIS

Vorteile

Entwicklung / Auszeichnung

Die TrichoKugel® wird seit 2002 maschinell ausgebracht. Ein wichtiger Fortschritt für die breite Anwendung war die Entwicklung der maschinellen Verteilung mit dem Stelzenschlepper, wofür Alfons Geiger und sein Team 2003 mit dem Landwirtschaftspreis L.U.I ausgezeichnet wurden. In den ersten Jahren wurde die TrichoKugel® auch mit Agrarfliegern ausgebracht. Es folgten zahlreiche Tests mit verschiedenen Luftfahrzeugen, darunter ferngesteuerte Zeppeline, Fluggleitschirme, Helikopter und diverse Verteilsysteme. Erst die Verfügbarkeit der GPS-Technologie und Mini-Drohnen ermöglichte eine großflächige und effiziente Ausbringung.

Nach einer Idee von Bernd Wührer wurde die Multikopter-Technik in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der FH-Bern und der Schweizer Genossenschaft fenaco (heute AGROLINE Fenaco) zur Marktreife gebracht. Seit 2013 wurde die Verteilung mit Multikoptern getestet. Der erste großflächiger Praxiseinsatz erfolgte 2015.

Inzwischen wird der größte Teil der Trichogramma-Schlupfwespen aus der Luft verteilt.  

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