Februar 2020

Invasive Schädlinge und mögliche biologische Gegenspieler

Eine aktuelle Einschätzung für den Mais

lnvasive Schädlinge finden sich überall: Kiefernwanzen in der Wohnung, Platanen-Netzwanzen in der Allee und Bettwanzen in Flughafenhotels, um nur einige zu nennen. Offenbar profitieren gerade die Wanzen vom globalen Handel und dem Klimawandel. Besonders zwei invasive Arten, die Marmorierte Baumwanze und die Grüne Reiswanze, bauen im Rheingraben immer größere Popu­lationen auf. Obwohl sie beide aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae) stammen, die im Volksmund „Stinkwanzen“ oder „Stinkkäfer“ genannt werden, haben sie ganz unterschiedliche Biografien, die exemplarisch für zukünftige Probleme mit invasi­ven Schaderregern stehen.

Olaf Zimmermann und Anne Reißig, Karlsruhe, und Bernd Wührer, Pfungstadt

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