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04. November 2017

DMK-Praktikertag: Maisstoppelzerkleinerung nach wie vor die wichtigste Maßnahme zur Feldhygiene

Das Zerkleinern und Mulchen von Maisstoppeln und -stroh ist eine zwingende Voraussetzung, um den Lebensraum des Maiszünslers zu zerstören, die Rotte zu fördern und damit auch Fusarien-Pilzen die Überwinterungsmöglichkeit zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kamen die rund 150 Teilnehmer des diesjährigen Praktikertages, den das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) und der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. (GKB) am 25. Oktober in Rheinstetten bei Karlsruhe durchgeführt hat.

Verschiedene Maschinenhersteller präsentierten ihre Systeme zu Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach Körnermais sowie zur Körnermaisernte. Aufgrund des Anbaus von Körnermais mussten alle Maschinen nicht nur unter Beweis stellen, dass sie Maisstoppeln zerkleinern können, sondern auch, dass sie sich durch das aufliegende Maisstroh nicht in Ihrer Funktionsfähigkeit behindern lassen. Hier zeigte sich, dass aktive Geräte leichter mit den Bedingungen zurechtkommen. Allerdings sollte das Arbeitsergebnis vor dem Hintergrund der entsprechenden Fragestellung betrachtet werden.

Bei der Bekämpfung des Lebensraums des Maiszünslers kommt es nicht unbedingt darauf an, die Maisstoppel restlos zu zerfasern, es reicht meistens aus, die Internodien zu quetschen oder zu knicken, sodass Wasser eindringt und der Schädling den Winter nicht übersteht. Hier zeigten auch die passiven Geräte durchaus gute bis sehr gute Ergebnisse. Ein Problem der meisten Maschinen ist nach wie vor die Erreichbarkeit von niedergefahrenen Maisstoppeln durch Ernte- und Bergegeräte. Hierzu wurde ein Maisgebiss mit Unterflurhäcksler unter dem Maispflücker vorgeführt, wodurch die Stoppeln schon bis auf den Boden zerkleinert waren, noch bevor sie von einem Rad umgefahren werden konnten.

Nicht nur der Lebensraum für Maiszünsler muss zerstört werden, auch die Rotte der Maisstoppeln ist ein wichtiger Aspekt der Feldhygiene, um die Fusarium-Gefahr im nachfolgenden Getreide zu verringern. Hierzu ist es wichtig, die Erntereste gleichmäßig einzuarbeiten. Die Vorführung mit entsprechenden Bodenbearbeitungsgeräten machte deutlich, dass eine vorherige Stoppelbearbeitung das Arbeitsergebnis deutlich verbessert.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Acker-Agrarwetter-Ackernews-DMK-Praktikertag-Maisstoppelzerkleinerung-nach-wie-vor-wichtigste-Massnahme-der-Feldhygiene-8791211.html

Quelle: Topagrar Online, 27. Oktober 2017

 


 

13. Oktober 2017

Endspurt im GBol

 

Der Herbst hält Einzug und die Ködersaison für Trichogramma geht zu Ende. Nur vereinzelt findet man noch parasitierte Eier auf den Köderkarten und so trudelt die Freilandsaison im GBOL-Projekt langsam aber sicher aus. Aber auch dieses Jahr konnten wir dank fleißiger Helfer viele Proben sammeln und Stämme in Zucht nehmen.

Der aktuelle Stand der Zucht umfasst momentan 95 Stämme aus 2017. Der weitaus größere Anteil der in Alkohol konservierten Proben wird bereits vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart analysiert.

  


 

04. Oktober 2017

Weiterentwicklungen

Die Drohne zur Verteilung der TrichoKugeln gehört schon fast zu den etablierten Verfahren im Maisanbau. In unseren diesjährigen Versuchen sind wir einen Schritt weiter gegangen und haben die Nützlingseier lose und in einer Flüssigkeit formuliert ausgebracht. Schon vor Jahren haben wir uns in einem Projekt mit der Flüssigapplikation von Trichogramma beschäftigt. Aufbauend auf diese Erfahrungen haben wir auf insgesamt sechs Hektar Mais Versuche angelegt und unter anderem die neue DJI-Agras MG-1 eingesetzt. 

Ein erstes Resümee der Versuche in diesem Sommer: erwartungsgemäß ist eine Applikation von losem Material noch schwieriger zu terminieren, da weitere Faktoren, wie zB. Regen zu einer Abwaschung der Eier führen kann. Aber trotz einiger Widrigkeiten konnten ähnliche Wirkungsgrade wie beim Einsatz von TrichoKarte bzw. TrichoKugel erzielt werden.

  

 


  

26. September 2017

Kein Ende 

In diesem Jahr ist wieder ein starker Befall durch den Maiszünsler zu beobachten. Witterungstechnisch war die Terminierung oft nicht einfach, aber die Entscheidung zu einem frühen Einsatz hat sich als richtig erwiesen. Wir haben unsere Betriebe gut durch ein nicht einfaches Jahr gebracht. Bei der letzten Bonitur diese Woche auf einem Standort in Nordbaden, wurden noch männliche Falter und frisch abgelegte Eigelege gefunden. Das ist als Befall nicht mehr relevant. Wichtiger ist jetzt eine gute Stoppelberarbeitung bei gefundenen 13 Larven in 25 Stoppeln!

 


 

10. September 2017

Gut gemacht! 

Die Investition in ein eigenes Monitoring, angepaßte Ausbringungstermine und eine bewährte Lieferkette waren ausschlaggebend für den Bekämpfungserfolg von Trichogramma. Dann kann auch eine 1-malige Ausbringung der Kugeln zu so schönen Maisbeständen und der Aussicht auf eine große Ernte führen!

   



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